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Tabulatura Nova, SSWV 102-158

Komponist: Scheidt Samuel

Instrumente: Organ

Tags: Piece Kantilene Magnificat Geistliche Musik Vesper Buch der Psalmen Sacred songs Lied Credo Heilige Messe Sacred hymns Hymne Kyrie eleison Toccata Allemande Tanz Fantasie Fuge Canon Passamezzo Variation

#Arrangements

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Part I. Wir glauben all' an einen Gott, SSWV 102 PDF 0 MBPart I. Fantasia super 'Io son ferito lasso', fuga quadruplici, SSWV 103 PDF 0 MBPart I. Vater unser im Himmelreich, SSWV 104 PDF 0 MBPart I. Fantasia super Ut. Re. Mi. Fa. Sol. La, SSWV 105 PDF 0 MBPart I. Warum betrübst du dich, SSWV 106 PDF 0 MBPart I. Passamezzo, SSWV 107 PDF 0 MBPart I. Wehe, Windgen, wehe, SSWV 108 PDF 0 MBPart I. Courante, SSWV 109 PDF 0 MBPart I. Courante, SSWV 110 PDF 0 MBPart I. Ach du feiner Reiter, SSWV 111 PDF 0 MBPart I. Est ce Mars, SSWV 112 PDF 0 MBPart I. Da Jesus an dem kreuze stund, SSWV 113 PDF 0 MBPart I. Fantasia super 'Ich ruf' zur dir, Herr Jesu Christ', SSWV 114 PDF 0 MBPart I. Canones aliquot (12 works) SSWV 115-126 PDF 0 MB
Complete. Complete Score PDF 44 MB
Part II. Fuga contraria, SSWV 127 PDF 0 MBPart II. Echo ad manuale duplex, forte et lene, SSWV 128 PDF 0 MBPart II. Fuga, SSWV 129 PDF 0 MBPart II. Herzlich lieb hab' ich dich, O Herr, SSWV 130 PDF 0 MBPart II. Christ lag in Todesbanden, SSWV 131 PDF 0 MBPart II. Fantasia, SSWV 132 PDF 0 MBPart II. Christe, qui lux es et dies, SSWV 133 PDF 0 MBPart II. Cantilena anglica fortunae, SSWV 134 PDF 0 MBPart II. Gelobet seist du, Jesu Christ, SSWV 135 PDF 0 MBPart II. Soll es sein, SSWV 136 PDF 0 MBPart II. Also geht's, also steht's, SSWV 137 PDF 0 MBPart II. Toccata super 'In te, Domine, speravi', SSWV 138 PDF 0 MB
Part III. Kyrie dominicale, SSWV 139 PDF 0 MBPart III. Magnificat 1-9 toni, SSWV 140-148 PDF 2 MBPart III. Veni redemptor gentium, SSWV 149 PDF 0 MBPart III. A solis ortus cardine, SSWV 150 PDF 0 MBPart III. Christe qui lux es et dies, SSWV 151 PDF 0 MBPart III. Vita Sanctorum, SSWV 152 PDF 0 MBPart III. Veni Creator Spiritus, SSWV 153 PDF 0 MBPart III. O Lux beata Trinitas, SSWV 154 PDF 0 MBPart III. Credo in unum Deum, SSWV 155 PDF 0 MBPart III. Jesus Christus unser Heiland, SSWV 156 PDF 0 MBPart III. Modus ludendi pleno organo pedaliter, SSWV 157 PDF 0 MBPart III. Modus pleno organo pedaliter: Benedicamus, SSWV 158 PDF 0 MB
Selections. Echo ad manuale duplex, forte & lene, SSWV 128 PDF 0 MBSelections. Christ lag in Todesbanden, SSWV 131 PDF 0 MB
Selections. Modus Ludendi Pleno Organo Pedaliter, SSWV 157 PDF 0 MBSelections. Modus Pleno Organo Pedaliter: Benedicamus, SSWV 158 PDF 0 MB
Selections. Modus Ludendi Pleno Organo Pedaliter, SSWV 157 PDF 0 MBSelections. Modus Pleno Organo Pedaliter: Benedicamus, SSWV 158 PDF 0 MB
Selections. Magnificat 3. toni, SSWV 142 (2nd verse, "Quia fecit") PDF 0 MB
Part I. Complete Score PDF 18 MBPart I. Listing of Contents PDF 0 MBPart I. SSWV 102-103 PDF 3 MBPart I. SSWV 104-105 PDF 4 MBPart I. SSWV 106-107 PDF 3 MBPart I. SSWV 108-112 PDF 3 MBPart I. SSWV 113-126 PDF 3 MB
Part III. Complete Score PDF 14 MBPart III. Complete Miniature Score (without facsimiles) PDF 9 MBPart III. Listing of Contents* PDF 0 MBPart III. I-II* PDF 2 MBPart III. III-IV* PDF 2 MBPart III. V-VII* PDF 1 MBPart III. VIII-X* PDF 1 MBPart III. XI-XIII* PDF 1 MB
Part II. Complete Score PDF 14 MBPart II. Listing of Contents PDF 0 MBPart II. SSWV 127-129 PDF 3 MBPart II. SSWV 130-132 PDF 2 MBPart II. SSWV 133-134 PDF 2 MBPart II. SSWV 135-136 PDF 3 MBPart II. SSWV 137-138 PDF 1 MB
Part I. Complete Score PDF 10 MBPart I. Listing of Contents PDF 0 MBPart I. SSWV 102-103 PDF 1 MBPart I. SSWV 104-105 PDF 2 MBPart I. SSWV 106-107 PDF 2 MBPart I. SSWV 113-126 PDF 2 MB
Part II. Complete Score (miniature) PDF 8 MBPart II. Listing of Contents PDF 0 MBPart II. SSWV 127-130 (miniature) PDF 2 MBPart II. SSWV 131-134 (miniature) PDF 2 MBPart II. SSWV 135-138 (miniature) PDF 2 MB

Arrangements:

Andere

Magnificat 5. toni, SSWV 144 (III, 6). Viola da gamba(4) (Folop, Albert)O Lux beata Trinitas, SSWV 154 (III, 16). Viola da gamba(4) (Folop, Albert)Vita Sanctorum, Decus Angelorum, SSWV 152 (III, 14). Viola da gamba(4) (Folop, Albert)Magnificat 8. toni, SSWV 147 (III, 9). Viola da gamba(4) (Folop, Albert)
Wikipedia
Samuel Scheidt (getauft 4. November/ 14. November 1587 in Halle (Saale); † 24. März/ 3. April 1654 ebenda) war ein deutscher Organist und Komponist.
Scheidt wurde nach seiner ersten künstlerischen Ausbildung 1603 Hilfsorganist an der Moritzkirche in Halle (Saale). Durch Protektion war er in den Jahren 1607 bis 1609 Schüler des berühmten Jan Pieterszoon Sweelinck in Amsterdam.
Nach seiner Rückkehr 1609 berief ihn der Administrator des Erzstifts Magdeburg, Markgraf Christian Wilhelm von Brandenburg, als Hoforganist nach Halle. Dort arbeitete Scheidt 1614 bis 1616 mit Michael Praetorius zusammen, der im darauffolgenden Jahr am Hof in Halle Kapellmeister von Haus aus wurde.
Seine Kenntnisse im Orgelbau, die ihn früh berühmt gemacht haben müssen, führten ihn 1618 nach Eisleben sowie 1619 zusammen mit Michael Praetorius, Heinrich Schütz und Johann Staden zu einer Orgelabnahme nach Bayreuth. Die bisher viel erwähnte angebliche Zusammenarbeit mit Schütz und Praetorius in Magdeburg („Einrichtung einer Konzertmusik“ o. ä.) beruht auf einem Irrtum der Forschung.
1624 verfasste Scheidt seine Tabulatura nova. Diese Sammlung von Werken für Clavierinstrumente (Orgel, Cembalo, Clavichord) stellt den ersten Tastenmusik-Druck in Deutschland dar, bei dem die Partiturnotation (Kombination aus Fünflinien-Systemen) Anwendung fand.
Bereits 1620 hatte er die große Vokalsammlung der Cantiones sacrae veröffentlicht, an die sich bereits 1621 die Concertus sacri anschlossen. Es folgten 1621, 1622, 1625 und 1627 die Instrumentalsammlungen der sog. Ludi musici.
Mit 40 Jahren heiratete Scheidt im Jahre 1627 Helena Magdalena Keller in der Kirche St. Petrus (Wörmlitz). Mit ihr hatte er sieben Kinder, von welchen nach einer Pest-Epidemie im Jahre 1636 nur zwei überlebten.
Mit der Flucht seines Dienstherrn vor Wallensteins Truppen wurde Scheidt im Jahre 1628 arbeitslos. Deshalb schuf man noch im selben Jahr speziell für ihn das Amt des Director musices (Musikdirektor) für die drei großen Kirchen der Stadt Halle (Marktkirche Unser Lieben Frauen, St. Mauritius (Moritzkirche) und St. Ulrich).
Wie es in der neueren Forschung gesehen wird, verlor Scheidt vermutlich eher durch die mögliche Rekatholisierung in Halle als durch den bekannten (in der Literatur etwas überbewerteten) Streit mit Gymnasialrektor Christian Gueintz im Jahre 1630 seine Stellung als Musikdirektor bei der Stadt. Seitdem war Scheidt wieder „bloßer Privatus“, der sich mit einer ganzen Reihe von Schülern und Gelegenheitsmusiken seinen Lebensunterhalt verdiente. Dennoch konnte er nach 1631 vier Bände mit geistlichen Konzerten veröffentlichen, allerdings nur reduzierte Fassungen von vielstimmigen Versionen, deren Druck unterbleiben musste und die verschollen sind. Er rechnete, wie sich aus den Vorworten der Drucke ergibt, mit den in seiner Zeit üblichen Einrichtungen für die jeweiligen Aufführungsbedingungen. 1644 ließ er 70 Symphonien drucken, die auch als Einschübe der geistlichen Konzerte gedacht waren. 1650 folgte als letztes Werk die sog. Görlitzer Tabulatur mit vierstimmigen Choralsätzen für die Praxis.
Scheidt verlor schließlich kriegsbedingt sein gesamtes Vermögen und erhielt nach seinem Tode ein Armenbegräbnis.
Er gehört zu den wichtigsten Komponisten des 17. Jahrhunderts. Sein Werk ist durch sowohl quantitativ als auch qualitativ gewichtige Beiträge im vokalen wie auch instrumentalen Bereich insgesamt sehr viel breiter als das seiner Zeitgenossen Heinrich Schütz und Johann Hermann Schein. Viele seiner ergreifendsten Vokalwerke, vor allem die späten Geistlichen Konzerte und die Lieblichen Kraftblümlein, sind bis heute im Wesentlichen unbekannt und unaufgeführt.
Liste deutscher Komponisten