Komponisten
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William Boyce

Stimme
Orchester
Organ
Cembalo
Mixed chorus
Flöte
Blockflöte
Sopran
Tenor
String ensemble
Voluntaries
Geistliche Musik
Ouvertüre
Anthem
Lied
Sinfonie
Ode
Instrumentalkonzert
Catches
Opern
nach Beliebtheit

#

10 Voluntaries for the Organ (10 Voluntaries für die Orgel)12 Anthems and Te Deum (12 Anthems und Te Deum)12 Trio Sonatas (12 Triosonaten)15 Anthems, Te Deum and Jubilate (15 Anthems, Te Deum und Jubilate)3 Pieces for Violin and Piano (3 Stücke für Violine und Klavier)

C

Castalio's Complaint (Castalio der Beschwerde)Cathedral Music (Dom-Musik-)Come Holy Ghost (Komm, Heiliger Geist)Concerto Grosso in E minor (Concerto Grosso in e-Moll)

D

David's Lamentation over Saul & JonathanDiscord, hence!Double Concerto in B minor

E

Epitaph

F

Fair Silvia (Messe Silvia)

H

Heart of Oak (Herz der Eiche)Here All Thy Active Fires Diffuse (Hier Alle Thy Aktive Fires Diffuse)

O

O be Joyful in God all ye Lands (O fröhlich in Gott alle Lande)O Praise the Lord (O lobe den Herrn)O where shall wisdom be found (O, wo die Weisheit gefunden werden)Overture No.1 (Ouvertüre No.1)Overture No.10Overture No.2 'for Horns' (Ouvertüre Nr.2 'für Horns ")Overture No.3 (Ouvertüre Nr.3)Overture No.5Overture No.7Overture No.8Overture No.9

P

Patron of Arts (Patron der Künste)

S

SolomonSuite in B-flat major (Suite in B-Dur)Symphony No.1 in B-flat major (Sinfonie Nr.1 ​​in B-Dur)Symphony No.2 in A major (Sinfonie Nr.2 in A-Dur)Symphony No.3 in C major (Sinfonie Nr.3 in C-Dur)Symphony No.4 in F major, Op.2 No.4Symphony No.6 in F majorSymphony No.8 in D minor (Sinfonie Nr.8 in d-Moll)

T

The Chaplet (Der Rosenkranz)The Desponding Lover (Die verzagten Liebhaber)The Distracted Lover (Die Abgelenkt Liebhaber)The Maiden RoseThe Modest Petition (Die Petition Modest)The Shepherd's Lottery (Der Hirten Lottery)

V

Voluntary No.1 in D majorVoluntary No.10 in G majorVoluntary No.2 in G majorVoluntary No.3 in C majorVoluntary No.4 in G minorVoluntary No.5 in D majorVoluntary No.6 in C majorVoluntary No.7 in D minorVoluntary No.8 in C majorVoluntary No.9 in A minor
Wikipedia
William Boyce (getauft 11. September 1711 in London; † 7. Februar 1779 in Kensington (London)) war ein englischer Komponist.
William Boyce gilt neben Thomas Arne als einer der wenigen englischen Komponisten seiner Zeit, die einem Vergleich mit ihren kontinentalen Kollegen standhalten. Bereits in seiner Jugend hatte Boyce (seit 1734) verschiedene Organistenstellen in der Stadt inne, daneben war er Musiklehrer an einigen Londoner Schulen. 1736 wurde er zum Komponisten der Chapel Royal ernannt. Seine zwischen 1760 und 1778 erschienene dreibändige Sammlung „Cathedral Music“ mit Musik englischer Komponisten des 16., 17. und 18. Jahrhunderts wie William Byrd, Henry Purcell und Thomas Tallis war über ein Jahrhundert lang das Standardwerk der englischen Kirchenmusik. Die Sammlung wurde von Boyce' altem Lehrer Maurice Greene begonnen und von Boyce zu Ende geführt.
1737 leitete Boyce das Three Choirs Festival. 1757 verlieh König Georg II. Boyce das Amt des „Master of the King’s Music“ als Nachfolger seines Lehrers Maurice Greene. 1758 schritt seine Schwerhörigkeit so weit fort, dass er sich von seinem Amt als Organist zurückziehen musste. Er zog sich nach Kensington zurück um eine Sammlung von Kirchenmusik herauszugeben, die sein Lehrer Maurice Greene bei seinem Tod 1755 inkomplett hinterlassen hatte. Die Sammlung trägt heute seinen Namen und enthält viele Werke, die auch heute noch in der anglikanischen Kirche verwendet werden.
Boyce schrieb eine große Zahl geistlicher und weltlicher Vokalwerke, darunter Anthems und Services. Zu ihnen gehören die wohl bekanntesten Om Where Shall Wisdom Be Found und By the Waters of Babylon. Darüber hinaus komponierte er Oden, Lieder und Kantaten, Bühnenwerke, Instrumentalmusik (8 Sinfonien, 15 Triosonaten, 12 Ouvertüren, 3 Concerti grossi) und Klavierwerke. In den 1740er Jahren produzierte Boyce zusammen mit David Garrick Lieder und Maskenspiele für Garricks Theater in der Drury Lane.
Im Gegensatz zu den meisten Komponisten seiner Zeit vermochte sich Boyce in seinen Werken vom verführerischen Einfluss Georg Friedrich Händels weitgehend freizuhalten. Nach seinem Tod geriet William Boyce im Lauf der Zeit nahezu in Vergessenheit. Erst im 20. Jahrhundert erfuhr seine Instrumentalmusik – insbesondere seine Sinfonien und Kammermusik – eine Wiederbelebung.
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